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Niila: Bandinformation
„Ich fühlte mich butterweich, alles drehte sich mir im Kopf, ich vergaß sogar zu atmen. Das war die Zukunft.“ So beschreibt der junge Matti seine erste Begegnung mit dem Rock n Roll. Mit Elvis und dem ‚Jailhouse Rock’. Mattis Kumpel heißt Niila. Gemeinsam erleben sie in Mikael Niemis Roman „Populärmusik aus Vittula“ Kindheit und Jugend in den 60er Jahren an der finnisch-schwedischen Grenze. Den Bezug zum Buch und Mattis schweigsamen Gefährten erklärt Sänger und Gitarrist Daniel folgendermaßen: „Niila symbolisiert für uns die wahre, unverfälschte Liebe zur Musik und zur Rockmusik. Er ist für uns der Inbegriff von Freundschaft, Liebe und Sehnsüchten.“ Dementsprechend gehen Daniel Hirschligau, Simon Geuchen (Keybboards, Gitarre, Gesang), Kati Hollstein (Bass, Gesang) und Michael Schellhammer (Schlagzeug) auch an ihre Musik heran: Sie entfesseln Gitarren- und Orgelstürme, nur um im nächsten Moment wieder mit zuckersüssen Melodien Geschichten zu erzählen, die ein Gefühl für das Ehrliche und Zerbrechliche ausdrücken. Niila besingen die „Uncoolness“ und fürchten sich in ihren Texten nicht, das auszusprechen, was sonst so oft unausgesprochen bliebe: Aufbruch, Liebe, Tod,Erlösung.
Angefangen hat alles 2006 als Dreierbesetzung. Die ersten Songs entstanden etwas unsicher und verträumt im Sound, vereint in dem Gedanken, etwas Neues zu erschaffen. Niila war geboren.
Ein Jahr später wurden die besten Songideen auf die Debut EP „Ein guter Grund“ gepresst. Ein wichtiger Schritt, denn dadurch haben Niila weitere Persönlichkeiten mit ihrer Musik begeistern können. Claus Grabke, Musiker und Produzent (u.a. The Picturebooks) lud in Zusammenarbeit mit „Uncle Sallys“ im Rahmen des Uncle Sallys Demo Contests die Band zu sich ins Studio, um mit ihnen zwei Songs neu aufzunehmen. Auch Marc Liebscher schätzte die EP und Niila durfte die Sportfreunde Stiller supporten. Ab 2008 waren Niila zu viert, mit Organist/ Gitarrist Simon Geuchen konnten die effektreichen Klangideen aus dem Studio nun auch live umgesetzt werden. 2009 wurde Niila auserwählt für die Bandförderung der „Sound Foundation“. Im selben Jahr spielte die Band wieder viele Konzerte, u.a. bei dem liebenswerten Festival „Rocken am Brocken“ sowie zur Uncle Sallys Party im Magnet Club Berlin.
Die zweite EP „Blass und Jung und Gut“ wurde unter Eigenregie aufgenommen und skizziert das, was sich dann später bei den Aufnahmen zum Debutalbum manifestieren konnte.
In Hamburg entstand 2010 nun mit dem Produzenten Bente Faust ein Album voller Geheimnisse, voller Hingabe. Nun gilt bedingungslos und für immer: „abheutsindwirnichtmehralleine“.
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